Berg am Laim spricht, Katrin hört zu!

Nächste Station, Berg am Laim. Dieses Mal führte mich meine Sommertour in das oft unterschätzte Berg am Laim, genauer auf das jährliche Straßenfest in der Baumkirchner Straße. Was mir an Berg am Laim besonders gefällt, ist das Gefühl, dass sich hier alle kennen und schätzen, allein schon weil es zu den kleineren Stadtteilen Münchens gehört. Große Wohnkomplexe sucht man hier vergebens und der Imbiss an der Baumkirchner Straße, so viel habe ich heute auf jeden Fall gelernt, ist und bleibt eine Institution und wichtiger Treff zum Austausch über die Neuigkeiten im Viertel.

Beim Straßenfest hieß es dann endlich mal wieder klassische Infostand-Arbeit. So hat es bei mir politisch begonnen und so darf es irgendwann gerne auch mal enden. Jetzt heißt es aber erstmal München besser machen! Beste Basis dafür: Mit den Menschen im Viertel persönlich über Politik reden und zu diskutieren. So bekommt man ganz schnell einen realistischen Blick auf die Situation im Viertel, was alle Münchner*innen umtreibt und vor allem was von mir erwartet wird.

So erfuhr ich zum Beispiel, dass auch in Berg am Laim die Entwicklung auf dem Wohnungsmarkt vielen Menschen, vor allem auch den älteren Anwohner*innen mit geringer Rente, Sorgen bereitet. Auch die Verkehrssituation wird als belastend wahrgenommen, mehr Raum für die Menschen im Viertel wäre etwas, das alle befürworten. Oft kam die Frage, warum die Stadt nicht dafür sorgt, dass die anerkannten Geflüchteten in der Unterkunft an der Berg-Am-Laim-Straße eine reguläre Wohnung bekommen. Ein Problem, das vielen Menschen auch durch ihre eigenen Ängste sehr nahe geht.

Für die, mit denen ich nicht persönlich sprechen konnte, lagen Postkarten bereit, die ich gerne mitgenommen habe. Die hier genannten Punkte deckten sich nahezu mit den Diskussion vor Ort. Zum Schluss kann ich sagen: Ich habe auch heute wieder sehr viel gelernt und fühle mich den Menschen in Berg am Laim auf jeden Fall sehr viel näher.

Auf bald
Eure Katrin.